Ich schaff das! – Themenwoche bei mojosa

Ende September standen bei mojosa in Simmering alle Aktionen unter dem Motto „psychische Gesundheit“. An vier Tagen und in vier Parks kamen wir im Rahmen unserer Parkbetreuung mit Kindern und Teenies ins Gespräch, bereiteten Stationen vor und konnten so psychische Gesundheit altersgerecht zum Thema machen. Unser Ziel dabei war es, einen niederschwelligen Einstieg in das Thema zu bieten, Gefühle zu erforschen und einfache Übungen und Hilfsmittel zu finden, um verschiedene Situationen zu meistern.

Begonnen haben wir damit, dass alle Interessierten einen Schatzbeutel gestalten konnten. Die Stoffbeutel wurden bunt bemalt zu dem Motto „Was tut dir gut? Was machst du gerne?“ Eine bunte Palette an Aktivitäten, Hobbys, Menschen und Lieblingsessen schmückte bald die Schatzbeutel. Bei den restlichen Stationen ging es darum, diese mit verschiedenen Dingen zu befüllen, die guttun, unterstützen oder helfen können.

Zum Beispiel gab es eine Station mit einfachen Körperübungen zu unterschiedlichen Themen, wie Energie, innerer Friede, Zuversicht oder Stabilität. Diese Übungen sollen helfen, in verschiedenen Situationen Selbstregulierung zu fördern. Besonders beliebt war die Stressball-Station, bei der wir Luftballons mit Mehl befüllten und dann ebenfalls in den Schatzbeutel legten.

Eine weitere Station bestand darin, dass die Kinder und Teenies mit geschlossenen Augen eine Karte mit einer Emotion zogen. Diese Emotion wurde dann besprochen, mit Hilfe eines Ausmalbildes visualisiert und schlussendlich konnten die Teilnehmer*innen diese Emotion selbst darstellen. Mit einer Sofortbildkamera knipsten wir dann ein Foto von ihnen, das ebenfalls in den Schatzbeutel gelegt wurde. Außerdem gab es noch die Möglichkeit, Stärken und positive Eigenschaften auf eine Papierblume zu schreiben und so eine große gemeinsame Blumenwiese zu gestalten.

Natürlich durfte eine gesunde Jause nicht fehlen, die ein großer Hit war. Beim gemeinsamen Jausnen entstanden viele gute Gespräche zum Thema mit den Kindern und Teenies. So konnten Beziehungen aufgebaut und/oder gestärkt werden. An manchen Standorten war es aufgrund der hohen Anzahl der Kinder weniger gut möglich, sofort in ein tieferes Gespräch einzutauchen, da es dazu mehr Ruhe und Privatsphäre gebraucht hätte.  Aber das Projekt bot einen einfachen, guten und kindgerechten Einstieg in das Thema „psychische Gesundheit“. Nun werden wir weiter darauf aufbauen und sicher noch weitere Aktionen zur Thematik planen!


Autorin: Paula Weitzenböck
Kontakt:

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