Braille-Schrift auf Informationsmaterialien in der OKJA schafft einen wichtigen Mehrwert. Durch Abbau von Barrieren wird Teilhabe ermöglicht.
Sehbehinderte und blinde Kinder und junge Menschen werden dadurch aktiv in Angebote einbezogen und sind nicht auf mündliche Vermittlung angewiesen.
Gleichzeitig setzt die spürbare, aber auch sichtbare Präsenz von Braille ein Signal an alle Besuchenden: Vielfalt wird anerkannt und Inklusion angestrebt.
Die Verwendung von Braille-Schrift kann darüber hinaus das Bewusstsein bei sehenden Menschen fördern und sie für unterschiedliche Lebensrealitäten sensibilisieren.
Das Mitdenken von unterschiedlichen Lebensrealitäten trägt zu einer offenen, solidarischen und respektvollen Atmosphäre bei.
In der Praxis bedeutet dies, dass durch Verwendung von Braille-Schrift auf Infomaterialien Angebote zugänglicher werden. Damit soll dem Anspruch der OKJA auf Niederschwelligkeit und Gleichberechtigung nachgekommen werden. Im queeren Jugendzentrum sind wir stets bemüht unser Angebot hinsichtlich Inklusion zu verbessern.
Bei der Erstellung dieses Textes haben wir uns an dem Leitfaden für anti-ableistische Darstellung und Repräsentation: „Menschen mit Behinderungen in den Medien“, vom Österreichischen Behindertenrat orientiert. (https://www.behindertenrat.at/ueber-uns/presse/medienleitfaden/; Stand: 18.11.2025)
Wenn es Fragen zur Umsetzung gibt und Empfehlungen für Firmen gebraucht werden, die Braille-Schrift auf Infomaterialien prägen können, dann meldet euch gerne unter .
Autor*in: Anna Bader für Q:WIR Jugendzentrum
